Ausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer - Polizei in der Weimarer Republik"

Ausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer - Polizei in der Weimarer Republik"

Die Polizeidirektion Lüneburg präsentiert in Kooperation mit dem Polizeimuseum Niedersachsen vom 01.09. bis 29.09.2021 die Wanderausstellung „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“ im Museum Lüneburg, Willy-Brandt-Straße 1, 21335 Lüneburg.

Die Wanderausstellung legt den Fokus auf die historische Entwicklung und die Veränderung der Polizei in der Weimarer Republik.

Sie zeigt anhand von originalen Exponaten aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen und von Privatpersonen, wie eine demokratisch geprägte, bürgernahe Polizei ihre Werte und Normen zwischen den blutigen Straßenkämpfen der politischen Parteien der Weimarer Republik zu verteidigen versuchte und schließlich durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten verlor. Dabei liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf den Regionen des heutigen Niedersachsens.

Wir freuen uns, Sie bei der Ausstellung begrüßen zu dürfen!

Weitere Informationen rund um die Polizeigeschichte Niedersachsens finden Sie

hier (Link zur Seite des Polizeimuseums) und demnächst auch hier (Museum Lüneburg)


Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 11.00 bis 18.00 Uhr (donnerstags bis 20.00 Uhr) sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Für Besuchergruppen können im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten geführte Führungen mit abweichenden Zeiten vereinbart werden. Hierzu senden Sie bitte eine Mail an polizeigeschichte@pd-lg.polizei.niedersachsen.de.

Der Eintritt für die Veranstaltung sowie die Führungen sind kostenlos.



Darüber hinaus bietet die Polizeidirektion Lüneburg drei Themenabende an. Beginn ist jeweils 19:00 Uhr.

8. September: „Euthanasie und Polizei? – Zwischen Beteiligung und Betroffenheit"

Referentin: Dr. Carola Rudnick

15. September: Die preußische Polizei in der Endphase der Weimarer Republik, am Beispiel des „Altonaer Blutsonntags“ (17. Juli 1932)

Referent: Dr. Wolfgang Kopitzsch

22. September: „Aus dem Leben des Alfred Sehrt – vom Unterwachtmeister in der Weimarer Republik zum Chef der Polizei Lüneburg in der Nachkriegszeit“

Referent: Dr. Thomas Lux

Wir freuen uns, Sie zu den Themenabenden begrüßen zu können. Bitte melden Sie sich hierzu über die E-Mail-Adresse polizeigeschichte@pd-lg.polizei.niedersachsen.de an.

Logo der Wanderausstellung   Bildrechte: PA
Logo der Wanderausstellung

Video Weimarer Republik

Polizeipräsident Thomas Ring:

„Wir dürfen die freiheitliche Demokratie nicht als selbstverständlich nehmen, dies lehrt uns die Geschichte, wie die Wanderausstellung eindrücklich zeigt. Die Polizei als Vertreterin der Exekutive muss stets wachsam sein und aktiv für den Erhalt der Demokratie eintreten. In dem wir ihre Werte aktiv leben, uns mit ihr und unserem Handeln selbstkritisch auseinandersetzen, schützen und bewahren wir sie. Ziel der Polizeidirektion Lüneburg ist es, die Kolleginnen und Kollegen weiterhin widerstandsfähig gegen Anfechtungen und Beeinflussungen demokratiefeindlicher Tendenzen oder gar Feinden der Demokratie zu machen.“

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