Kontakt, Beratung und Info's bietet:
Kriminaloberkommissarin
Stephanie Scholl
Tel. 04131/607-1087
lsbtiq@pd-lg.polizei.niedersachsen.de
Ansprechperson für LSBTIQ (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transidentitäten, Interidentitäten, Queere)
Ansprechperson für LSBTIQ (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transidentitäten, Interidentitäten, Queere)
In der Polizeidirektion Lüneburg arbeiten rund 3000 Mitarbeitende. Alle bringen ihre eigenen Qualifikationen und ihre eigenen Geschichte mit. Ein wertefreies Arbeitsumfeld kann nur geschaffen werden, wenn unterschiedliche Aspekte offen gelebt und von allen Seiten respektiert werden. Dabei ist es unerheblich an welche Religion man glaubt, welche Herkunftsbiografie besteht, welches Alter, welcher gesundheitliche Zustand, welches Geschlecht wir haben oder welche sexuellen Orientierung oder geschlechtliche Identität gelebt und geliebt wird.
Die Ansprechperson LSBTIQ, Stephanie Scholl, setzt sich bereits seit 2015 als Ansprechperson innerhalb der PD Lüneburg ein. Seit dem 01.09.2026 ist sie für diesen Aufgabenbereich zu 100% im Einsatz für Vielfalt.
Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
- Ansprechbarkeit und Beratung: Für Mitarbeitende der Polizeidirektion bei Fragen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit LSBTIQ-Themen, sowie Anliegen aus der Community im polizeilichen Kontext.
- Sensibilisierung und Prävention: Förderung eines wertschätzenden und diskriminierungssensiblen Umgangs miteinander und Unterstützung bei der Sensibilisierung von Beschäftigten
- Unterstützung bei der Aufgabenwahrnehmung: Im Rahmen der Anzeigenaufnahme, Einsatzlagen oder im Umgang mit der LSBTIQ-Szene
- Fortbildungen: Mitwirkungen bei Informationsveranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sowie die Vermittlung aktueller Informationen und fachlicher Entwicklung
- Förderung der internen Kultur: Ziel ist es einen offenen, respektvollen und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld innerhalb der Polizeidirektion Lüneburg zu schaffen. Hier ist insbesondere das Wording mit queeren Personen von großer Bedeutung.
- Vernetzung: Aufbau und Pflege von Kontakten zu internen und externen Ansprechpersonen, Beratungsstellen, Verbänden und Organisationen aus dem LSBTIQ-Bereich. Ziel ist eine gute Zusammenarbeit und ein verlässlicher Informationsaustausch.
Wer kann sich an die Ansprechperson LSBTIQ der Polizeidirektion Lüneburg wenden?
Alle Menschen mit polizeibezogenen Anliegen die einen LSBTIQ-Bezug haben. Dazu zählen die Beratung, Information und Aufklärung zur Prävention und des Opferschutzes sowie zur Anzeigenerstattung.
Queerfeindliche Straftaten müssen nicht hingenommen werden, bei Beleidigungen, Körperverletzungsdelikten oder Raubtaten die auf Grund von „queerness“ geschehen werden durch die Polizei als politisch motivierte Straftat – Hasskriminalität, gewertet.
Du bist Opfer eine Straftat geworden? Dann REDE
Wer eine queerfeindliche Tat anonym melden möchte der kann sich an das MIQ wenden. Die dort gemeldeten Fälle werden nicht in der polizeilichen Kriminalstatistik gespiegelt. Ein Austausch der Daten an die Polizei findet hier ausdrücklich nicht statt.
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